top of page

Yogastudium:
Modul Pratyahara

August 2025 bis März 2026

Leitende: Stefan Faust & Johannes Glarner

Die Brücke zwischen Körper und Geist ist Pratyahara, der Rückzug der Sinne und die Reinigung des Geistes. Pratyahara ist das wichtigste Glied in der Vorbereitung für Dharana und Dhyana. Nur ein ‘gereinigter’ Geist kann zu innerer Ruhe und damit Meditation finden. Während eines halben Jahres werden wir uns intensiv der Sensibilisierung der Wahrnehmung der inneren und äusseren Welt über die Schärfung unserer Sinnesorgane widmen. Wir erkunden unseren Geist und die Kleshas (Ich-Identifikation, Verlangen und Ablehnung) und lernen, wie wir unheilsame Prägungen (Samskaras) wie emotionale Verletzungen, negative Gefühle, oder Konflikte mit der Zeit auflösen und durch positive Qualitäten nähren können. Dieses Modul betritt neue, wenig erschlossene Forschungsfelder auf dem Weg zum Selbst. Handkehrum schulen wir uns darin, den Alltag und die Yogapraxis facettenreicher zu gestalten.

Ort: Ankeryoga & Kloster Fischingen

Kosten: 850 CHF

Wald-Baum-Blätter-Licht-Pixabay_1280.jpg

pratyahara

Pratyahara bezeichnet wörtlich das 'Zurückziehen' von etwas. Im Yoga-Kontext ist damit das Zurückziehen der Sinne von den Sinnesobjekten gemeint, so dass mehr Kapazität bleibt, um die Bewegungen des Geistes (Patañjali I/2, chitta vrittis) zu erkennen. Dies ist nur möglich, wenn es äusserlich und damit auch innerlich ruhiger wird. Pratyahara ist das wichtigste Glied in der Vorbereitung von Meditation, da es neben dem Sinnesrückzug auch den Geist von unheilsamen Prägungen (samskaras) 'reinigen' möchte. Nur ein 'gereinigter' Geist ist fähig in die Meditation zu gleiten, ansonsten versticken wir uns in der Meditation in unseren Kleshas und Samskaras.

5 Tages Retreat Herz-Meditation

17. bis 21. September 2025

Karunahaus / Toggenburg

Wir möchten wohlwollende Freundlichkeit (metta), die Grundqualität unseres Herzens, durch Herz-Meditation (wieder)entdecken. Wenn Schwierigkeiten in unser Leben treten, in Form von Stress, Unzufriedenheit, Krankheit oder gar Tod, dann spüren wir Mitgefühl (karuna). Und wenn wir Spass haben, uns still Freuen oder fast platzen vor Lachen, dann spüren wir Mudita. Wir nutzen den Retreat um diesen drei zentralen Herzqualitäten in der sitzenden Meditation nachzuspüren. Der Tagesablauf wird mit aktivierenden und entspannenden Formaten aufgelockert: Einfache Körper- und Atemübungen, Gehmeditation und Yoga Nidra. Ergänzt wird der Retreat mit kurzen Vorträgen. Donnerstag bis Samstag verbringen wir im Schweigen. Dieser Retreat ist ideal für Yog*inis geeignet, welche noch wenig Retreat-Erfahrung haben und einen sanften Einstieg suchen.

Ort: Karunahaus / Toggenburg

Kosten: Ab 968 CHF

Churfirsten_Sommer_1500_Pixabay.jpg

brahma viharas

Brahma vihara bedeutet „die vier himmlischen Verweilzustände“ oder „die vier Verweilzustände Brahmas“ (des Schöpfergottes). Die Brahma Viharas sind Grundlage für die Herzensschulung und bezeichnen vier zu kultivierende Geisteshaltungen gegenüber sich selber und allen anderen Wesen.  Sie sind 1) Freundlichkeit, Wohlwollen und liebevolle Güte (metta), 2) Mitgefühl (karuna), 3) (Mit)Freude (mudita) und 4) Gleichmut (upekkha)

Schnupperseminar holotropes Atmen

Sonntag, 12. Oktober, 09.30– 12.30h

Wenn du Interesse hast, das holotrope Atmen als Methode der Selbstheilung kennenzulernen, dann bietet dieses Schnupperseminar eine Möglichkeit um Vertrauen in die Methode zu gewinnen. In diesen 3 Stunden wirst du behutsam in die Methode eingeführt und beim Atemprozess unterstützt, sodass du erste Erfahrungen mit dieser Art von Atemarbeit machen kannst.

Das Seminar startet mit einer kurzen Yoga Asanapraxis, gefolgt von einer angeleiteten, liegenden Entspannungs-Meditation als Übergang ins holotrope Atmen. Das holotrope Atem findet im Liegen statt und wird von evokativer Musik begleitet, welche die Teilnehmenden in ihrem Atemprozess unterstützt und das individuelle Erleben verstärkt. Die Atem Gruppe ist ein wichtiges Element, welches dich energetisch mitträgt und dir Vertrauen in den Prozess vermitteln kann. Nach der Atemerfahrung tauschen sich die Teilnehmenden über ihren Erfahrungen aus, um so die Integration des Erlebten zu fördern. Abschliessend werden wir euch genauere Informationen über traditionelle mehrtägige Retreats in holotropem Atmen vermitteln.

Leitende: Stefan Faust & Sibylle Menzi

Ort: Raum für Yoga, Bremgartnerstrasse 18, 8003 Zürich

Kosten: 65 CHF

​Minimum 8, maximum 16 Teilnehmer*innen. ​

 

 

Was ist holotropes Atmen?
Wörtlich heisst holotrop: auf Ganzheit ausgerichtet sein. Holotropes Atmen ist eine Methode der Selbsterforschung und -heilung. Durch die Kombination von schneller und intensiver Atmung und einer speziell auf diese Arbeit abgestimmte evokative Musik, kann ein veränderter Bewusstseinszustand erfahren werden. Das holotrope Atmen findet in einer grösseren Gruppe statt, in welcher jeweils zwei Menschen ein 'Atemgespann' bilden: Eine atmende und eine begleitende Person (Sitter*in genannt). Die Sitter*in bezeugt, begleitet und unterstützt den Prozess der atmenden Person liebevoll. Nach Beendigung der Atemsitzung (zwei bis vier Stunden) wird die Erfahrung malend auf Papier festgehalten. Das Erlebte wird danach in der Kleingruppe geteilt und aufgearbeitet. Das Sharing ist ein wichtiges Element, trägt zu einem tieferen Verständnis bei und hilft die Erfahrungen zu integrieren. Möchtest du mehr zum holotropen Atmen erfahren, dann ist die Webseite unseres Lehrers Sylvester Walch eine gute Quelle: https://www.walchnet.de/transpersonale-psychologie-und-holotropes-atmen

 

Was ist der Unterschied von Breathwork und holotropem Atmen?
Das weit verbreitete Breathwork ist eine vereinfachte und weniger intensive Form von therapeutischem Atmen als das holotrope Atmen. Breathwork findet in Workshop Format von ein paar Stunden statt, meist ohne grosse Begleitung oder Integration des Erlebten. Holotropes Atmen findet traditionell in einem Retreat-Format statt. In einem Retreat besteht die Möglichkeit sich mehr einzulassen und damit auch tiefere Erfahrungen zu machen, die nachhaltig Veränderungen anstossen können. Ausserdem haben wir in einem Retreat mehr Zeit für das Teilen in der Gruppe und die Integration der Erfahrung.

Pusteblume_Ray-Shrewsberry-Pixabay_1280.jpg

holotropes Atmen

Das holotrope Atmen ist eine Methode der Selbstheilung. Durch die tiefe und schnelle Atmung kann ein erweiterter Bewusstseinszustand herbeigeführt werden, welcher uns in Kontakt mit unserer inneren Weisheit bringt, die uns zeigt was zu schauen, fühlen und erleben ist. Die atmende Person nimmt eine bezeugende Position ein und überlässt sich den spontanen Impulsen des inneren Geschehens. Daraus wird die Tiefe der eigenen Existenz erfahrbar. Das Erfahrungsspektrum reicht von biographischen Einsichten, über das Ausagieren körperlich-emotionaler Themen wie Wut, Trauer, Angst oder Liebe bis hin zu spirituellen, transpersonalen und energetischen Erfahrungen. Ausserdem können innere Bilder, visuelle Reisen oder das Spüren einer allumfassenden Verbundenheit mit dem grossen Ganzen auftauchen.

Pranayama & Vayus Vertiefung

 

Januar bis Dezember 2026

Es gibt für diesen Kurs noch 5 freie Plätze

 

In diesem Kurs widmen wir uns systematisch der Praxis und Erforschung des Atems als Quelle von Glück und Zufriedenheit. Über die Auseinandersetzung mit unserem eigenen Atem können wir als Menschen wachsen, uns besser spüren und dadurch mehr Vertrauen in uns und das Leben entwickeln. Wir nutzen Körperübungen, Kriyas und Pranayamas um unsere Lebensenergie Prana zu stärken und  frei fliessen zu lassen. Wir bauen das Kriya und Pranayama Repertoire aus und erforschen die 'Winde' (vayus), welche unseren inneren Kosmos wie Meeresströmungen durchfliessen. Ausserdem setzen wir den Atem als therapeutisches Instrument ein, um unseren Körper-Geist zu harmonisieren, gesund zu halten und die Resilienz unseres Nervensystems zu stärken. Dazu nutzen wir auch Übungen und Erkenntnisse aus der Atemtherapie. 

Dieser 50h Kurs setzt Grundkenntnisse mit Kriyas und Pranayama voraus.
Ein ausführliches Skript begleitet den Kurs. 
Am Ende dieser Vertiefung stellt yogamoves eine Kursbestätigung aus.

 

Ort: yogamoves Winterthur

Kosten: 1'250 CHF

Nadis_3.jpg

vayu

Vayu heisst übersetzt ‘Wind’. Aus yogischer Sicht sind dies Strömungen, die die Lebensenergie Prana in unserem Körper bewegen und damit für die Steuerung des gesamten Organismus und aller Körpersysteme und auch Organe verantwortlich sind. Es gibt laut den alten Schriften zehn Vayus, wobei die fünf Haupt-Vayus besonders wichtig sind:  Apana, Prana, Samana, Udana und Vyana Vayu. Von den fünf Vayus gilt Prana Vayu als die ‘Mutter’ aller Winde.

12h Weiterbildung Kriyas & Pranayama Unterrichten

 

Januar bis April 2026

Viele Yogalehrer*innen unterrichten nach ihrer Ausbildung mit Freude erste Asana Klassen. Gerne würden sie mit der Zeit auch einfache Kriya und Pranayama Übungen in ihren Unterricht einbauen, fühlen sich aber meist nicht so sicher, da die Pranayama Praxis und vor allem der Pranayama Unterricht in der Grundausbildung nicht im Fokus steht. Deshalb bieten wir diese 12h Weiterbildung an. ​Der Unterricht von Pranayama basiert auf dem Verständnis der Logik des Praxisablaufes, welche mit den Reinigungsübungen (Shatkriyas oder Shatkarmas genannt) beginnt, und dann über die Pranayama Grundatmung hin zu den aktivierenden und beruhigen Pranayamas führt. Ein grosser Teil des Kurses ist dem Üben des Unterrichtens in Kleingruppen gewidmet.

 

Voraussetzung für diese Weiterbildung ist eine 200h Yogalehrer*innen Ausbildung sowie eine gut etablierte Kriya und Pranayama Eigenpraxis.

 

Ort: yogamoves Winterthur

Termine: 25. Januar, 1. März, 12. April, 8.30 bis 12.30h

Kosten: 350 CHF

Pranayama_(1_von_1)-3_edited_edited.jpg

shat kriyas 
shat karmas

Die sechs (shat) Kriyas oder Karmas (= Handlungen) sind im Hatha Yoga 'Reinigungstechniken', welche als Vorbereitung von Pranayama helfen sollen, den physischen und energetischen Körper von Blockaden und Hindernissen (wie z.B. eine verstopfte Nase, Schleim in der Brust, Spannungen im Bauchraum) zu 'reinigen'.  In der Hathapradipika aus dem 14. Jahrhundert sind sechs Methoden beschrieben: Trataka (Augen), Neti (Nase), Kapalabhati (Lunge und Bauch), Dhauti (Speiseröhre und Magen), Nauli (Verdauungsorgane) und Basti (Mastdarm).

Retreat
holotropes Atmen & Yoga

29. Januar bis 1. Februar 2026

Leitung: Stefan Faust, Sibylle Menzi & Katja Thürig

Das Retreat kombiniert zwei mehrstündige holotrope Atemsitzungen mit Yoga und geführter Meditation.

Das holotrope Atmen ist eine Methode der Selbstheilung. Durch eine tiefe und schnelle Atmung kann ein erweiterter Bewusstseinszustand herbeigeführt werden, welcher uns in Kontakt mit unserer inneren Weisheit bringt, die uns zeigt was zu schauen, fühlen und erleben ist. Die atmende Person nimmt eine bezeugende Position ein und überlässt sich - unterstützt durch eine Sitter*in und die Leitenden - den spontanen Impulsen des inneren Geschehens. Daraus wird die Tiefe der eigenen Existenz erfahrbar.

 

Das Erfahrungsspektrum reicht von biographischen Einsichten, über das Ausagieren körperlich-emotionaler Themen wie Wut, Angst, Trauer oder Liebe bis hin zu energetischen, spirituellen und transpersonalen Erfahrungen. Ausserdem können innere Bilder, visuelle Reisen oder das Spüren einer allumfassenden Verbundenheit mit dem grossen Ganzen auftauchen.

 

Das holotrope Atmen kann aus yogischer Sicht als moderne Form der 'Kundalini'-Arbeit bezeichnet werden und unterstützt die 'Reinigung' unseres Geistes von Samskaras (Prägungen, Muster und schwierige Erfahrungen).

Ort: Seminarhaus Hollerbühl
(1,25h ab Zürich mit Auto)

Kosten: ab 760 CHF

Wellen-Wind_Pixabay_1280.jpg

Veränderte Bewusstseinszustände

In einem erweiterten Bewusstseinszustand können wir als Menschen erkennen, dass wir mehr sind als unsere Körper, unsere Gedanken, die Persönlichkeit, unsere Rollen oder Lebens-Geschichte. Wir können die Grenzen von Raum und Zeit überwinden. Dieser grössere Bezugsrahmen, der vor allem durch das holotrope Atmen erfahrbar wird, gewährt tiefe Einblicke in das Wesen des Menschseins, wodurch die persönliche Weiterentwicklung entscheidend gefördert wird. 

Wöchentliche Klassen

Freitag, yogamoves, Winterthur

Dies ist eine geteilte Klasse von Stefan, Manuela, Evelyn und Rachel.

18.00 - 19.30h Hello Weekend

36 CHF, Anmeldung über yogamoves

----

Samstag, Yogastudio Anker
Die Klassen werden von Stefan, Nina und Nicole unterrichtet. 
Bitte anmelden

10.00 - 10.45h Atem & Meditation
10 CHF

11.00 - 12.30h Hatha Yoga
35 CHF

230706_StefanYoga_0112_1000_edited.jpg

sthira sukha

Das Prinzip von sthira sukha - erwähnt in den Yoga Sutras von Patañjali - gründet darauf, so zu üben, dass Stabilität und Energie immer mit Leichtigkeit und Entspannung gekoppelt wird. Ein Küchenchef würde sagen, die Spaghetti müssen "al dente" sein, nicht zu hart und nicht zu weich. Genauso so soll Yoga praktiziert werden.

Yoga Lehrer*innen Ausbildungen 250h & 300h

250h Yoga Lehrer*in Ausbildung im yogamoves
mit Stefan Faust als Ausbildungsleiter
vom Februar bis November 2027

300h Yoga Lehrer*in Ausbildung im yogamoves
mit Manuela Peverelli & Stefan Faust als Co-Leiter*innen
vom Januar 2028 bis Februar 2029

Alena-Pesavento-Photography-yogamoves-118_websize_edited.jpg

yoga

Das Wort Yoga leitet sich aus der Sanskrit Wortwurzel ‘yuj’ ab, was anjochen bedeutet. So wurden im alten Indien Ochsen vor einen Karren gespannt und durch das Joch wurde sichergestellt, dass die Ochsen in die gleiche Richtung ziehen. Genauso so soll es im Yoga sein: Körper, Atem und Geist sollen sich im Hatha Yoga ‘verbinden’ und unsere individuelle Seele (atman) mit der universellen Seele oder (göttlichen) Bewusstsein (brahman) eins werden.

Yoga Philosophie

Ich unterrichte ausserdem als Modullehrer in den Yoga Intensive Trainings (100h) und Teacher Trainings (200h) des Yoga Haus Dubs (Maya Kovats) und des Yogahaus (Angela Boscardini) "Yoga Philosophie". Dabei lege ich grossen Wert darauf, dass die alten Schriften und Texte durch die Praxis zu angewandter Philosophie werden. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf der Harappa Periode, den Veden und Upanischaden, Vedanta, Yogasutra, Tantra und Hatha Yoga, dem Buddhismus sowie dem modernen Körperyoga.

Ganesh.jpg

shavasana

Patañjali definiert das Ziel des Yoga im Yoga Sutra I/2 folgendermassen: Yoga strebt nach der Stilllegung der Bewegung des Geistes. Dies können wir in jeder Yogalektion erfahren, am besten in der Schlussentspannung Shavasana, in welcher Körper, Atem und Geist vollständig entspannen können.

Einzellektionen

Einzellektionen sind ideal für Menschen, die nicht gerne in der Gruppe üben, oder gewisse Praxis-Themen individuell anschauen möchten. Ich unterstütze Praktizierende so seit vielen Jahren bei Yoga Asana, Pranayama und auch Meditation.

Einzel-Sitzung 60min: 135 CHF

3 Sitzungen à 60min: 360 CHF

Die Einzellektionen finden bei dir zu Hause statt oder im Yogastudio Anker.

Upavishta Konasana_edited.jpg

" In Pranayama ist das Verhältnis zwischen Chitta (=Geist) und Prana (=Atem) gleich dem zwischen Mutter und Kind. Chitta ist die Mutter und Prana das Kind. Wie die Mutter ihr Kind mit Liebe, Sorgfalt und Aufopferung umhegt, so sollte Chitta Prana umhegen."

B.K.S. Iyengar

©2022 by Heartmind

bottom of page